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Das Sonderkollisionsrecht Der Deutschen Internationalen Schiedsgerichtsbarkeit: Zur Bestimmung Des Anwendbaren Materiellen Rechts Gemass 1051 ABS. 1 Und 2 Zivilprozessordnung Boris Handorn

Das Sonderkollisionsrecht Der Deutschen Internationalen Schiedsgerichtsbarkeit: Zur Bestimmung Des Anwendbaren Materiellen Rechts Gemass 1051 ABS. 1 Und 2 Zivilprozessordnung

Boris Handorn

Published December 31st 2005
ISBN : 9783161485718
Paperback
262 pages
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 About the Book 

English summary: For international arbitration proceedings which are not part of any particular national jurisdiction, the determination of the law applicable to the substance of the dispute is of special significance. For arbitral tribunals locatedMoreEnglish summary: For international arbitration proceedings which are not part of any particular national jurisdiction, the determination of the law applicable to the substance of the dispute is of special significance. For arbitral tribunals located in Germany, section 1051, sub-sections 1 and 2 of the Code of Civil Procedure contains special conflict-of-laws provisions. Boris Handorn examines which particular rules arbitrators and the parties concerned have to observe in arbitration proceedings located in Germany in order to determine which substantive law is applicable and comes to the conclusion that the European Convention on the Law Applicable to Contractual Obligations does not obligate the contracting states to develop conflict of laws rules applicable for arbitral tribunals which correspond to this Convention. After reaching this conclusion, he presents his recommendation for an autonomous conflict of laws approach. German description: Internationale Schiedsverfahren, denen die Einbindung in eine bestimmte staatliche Gerichtsorganisation fehlt, werfen in besonderer Weise die Frage nach dem in der Hauptsache anwendbaren Recht auf. Fur in Deutschland lokalisierte Schiedsgerichte enthalt 1051 Abs. 1 und 2 Zivilprozessordnung eine spezielle Kollisionsnorm zur Bestimmung des massgeblichen Sachrechts.Boris Handorn untersucht, welche besonderen Regeln Schiedsrichter und Parteien in Deutschland lokalisierter internationaler Schiedsverfahren bei der Bestimmung des anwendbaren Sachrechts zu beachten haben, und kommt zu dem Ergebnis, dass das Europaische Schuldvertragsubereinkommen (EVU) die Vertragsstaaten nicht dazu verpflichtet, die fur Schiedsgerichte geltenden Kollisionsregeln entsprechend dem Ubereinkommen auszugestalten. Ebenso wenig enthalt 1051 Abs. 1 und 2 ZPO eine blosse Verweisung auf die allgemeinen (Vertrags-)Kollisionsnormen der Art. 27 ff. EGBGB.Im Mittelpunkt der notwendigen Konkretisierung der in 1051 Abs. 1 und 2 ZPO niedergelegten kollisionsrechtlichen Grundsatze steht das Spannungsverhaltnis zwischen Flexibilitat und Rechtssicherheit der Anknupfungsentscheidung. Der Autor vertritt hier einen am internationalen Entscheidungseinklang der beteiligten IPR-Systeme orientierten rechtsvergleichenden Ansatz. Aus diesem ergeben sich sowohl die Schranken der Parteiautonomie als auch die im Fall einer objektiven Anknupfung anzuwendende Kollisionsregel, die das Grundprinzip der engsten Verbindung konkretisiert. Schliesslich wird am Beispiel des Verbraucherkollisionsrechts die Rolle individualschutzender Sonderanknupfungen bei der Sachrechtsbestimmung in internationalen Schiedsverfahren untersucht.